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Blitzlicht 04-2012 und 05-2012 online
Die Ausgabe 04-2012 und 05-2012 des Mandantenrundschreiben "Blitzlicht" steht ab sofort im Bereich... → mehr

Blitzlicht 05-2012
Werden vor dem 01.01.2005 abgeschlossene Kapitallebensversicherungsverträge zur Sicherung von Schulden eingesetzt, müssen einige Kriterien eingehalten werden, um eine Steuerpflicht der Zinsen zu vermeiden. Deshalb sollte vor jeder Umschuldung, bei der eine solche Sicherung erfolgt, mit dem Steuerberater gesprochen werden.

Blitzlicht 04-2012
Der Abzug von Bewirtungsaufwendungen ist auch an formelle Voraussetzungen gebunden. Es reicht nicht, als Bewirtungsnachweis nur die Namen aller teilnehmenden Personen und als Anlass „Geschäftsfreundebewirtung, Kundenbewirtung, Arbeitsessen“ zu notieren. Der Vermerk sollte stichwortartig den konkreten betrieblichen Anlass erkennen lassen.

Blitzlicht 03-2012
Unternehmer, die innergemeinschaftliche Lieferungen erbringen, müssen sich auf die neuen Vorschriften einstellen, die am 01.01.2012 in Kraft getreten sind. Neu ist die Gelangensbestätigung als Belegnachweis. Bei Fahrzeugen muss die Fahrzeug-Identifikationsnummer buchmäßig aufgezeichnet werden.

Blitzlicht 02-2012
Wenn eine Privatperson zusammen mit ihren Angehörigen in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union versteuerte Zigaretten für den Eigenbedarf erwirbt und diese anschließend von allen Personen selbst nach Deutschland verbracht werden, ist dies steuerfrei. Dies gilt auch, wenn die Zigaretten später unter den Angehörigen verschenkt werden.

Blitzlicht 01-2012
Nach ELENA kommt ELStAM. Nach dem mit erheblichem Aufwand für Arbeitgeber eingeführten und kurz danach wieder abgeschafften Programm ELENA stellt sich heraus, dass auch die Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte erneut verschoben werden muss. Die Behörden haben kurz vor der Einführung bemerkt, dass die Systeme des Bundes und der Gemeinden nicht kompatibel sind. Diese späte Erkenntnis führt zu erheblicher Mehrarbeit für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Finanzverwaltung und letztlich zur Verschiebung auf den 01.01.2013.

Blitzlicht 12-2011
Vor dem Jahreswechsel müssen viele Vereinbarungen aufgrund steuerrechtlicher Änderungen geprüft werden. So sollte z. B. bei verbilligter Vermietung – insbesondere an Angehörige – eine Anpassung der Kaltmiete auf 66 % der ortsüblichen Miete vorgenommen werden, um eine Kürzung der Werbungskosten zu vermeiden.

Blitzlicht 11-2011
Hat ein Unternehmer einen überwiegend betrieblichen genutzten PKW ohne Vor -steuerabzugsmöglichkeit erworben, ist es machbar, diesen PKW angemessene Zeit vor dem beabsichtigten Verkauf umsatzsteuerfrei zu entnehmen. Geschieht dies nicht, ist beim Verkauf die volle Umsatzsteuer fällig. Eine Differenzbesteuerung ist nicht möglich.

Blitzlicht 10-2011
Aufwendungen für die berufl iche Erstausbildung und das Erststudium nach dem Schulabschluss können in voller Höhe abziehbar sein. Betroffene Personen sollten auch schon für vergangene Jahre Einkommensteuererklärungen (frühestens ab 2007) abgeben und die angefallenen Werbungskosten geltend machen, damit vom Finanzamt ein Verlustvortrag festgestellt werden kann.

Blitzlicht 09-2011
Aufwendungen im Zusammenhang mit der Führung eines Zivilprozesses sind jetzt als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig. Es sind allerdings einige Voraussetzungen zu beachten. So muss der Prozess mit Aussicht auf Erfolg geführt werden. Dies wird sicher zu neuen Rechtsstreitigkeiten mit dem Finanzamt führen.

Blitzlicht 08-2011
Leistet nur einer der Ehegatten Einkommensteuervorauszahlungen und ist abzusehen, dass diese Vorauszahlungen nur auf seine Einkommensteuer angerechnet werden sollen und nicht auf die des anderen Ehegatten, muss dies dem Finanzamt jeweils bei Zahlung der Vorauszahlungen gesondert mitgeteilt werden. Andernfalls werden die Vorauszahlungen je zur Hälfte angerechnet.

Blitzlicht 07-2011
Geschenke an Geschäftsfreunde sind nur unter bestimmten Voraussetzungen und in eingeschränktem Umfang oder gar nicht abzugsfähig. Für Zugaben gilt dies nicht. Deshalb sollte insbesondere bei Einladungen von Kunden oder Lieferanten z. B. zu Kino- oder Theaterveranstaltungen dokumentiert werden, was zugewendet wird.

Blitzlicht 06-2011
Die Finanzverwaltung hat die Voraussetzungen für eine Selbstanzeige wesentlich erschwert. Eine Teilselbstanzeige ist zukünftig nicht mehr möglich. Es muss eine vollständige Korrektur der Angaben erfolgen. Auch die übrigen Änderungen erhöhen die Hürden für eine Rückkehr zur Steuerehrlichkeit.

Blitzlicht 05-2011
Die Finanzverwaltung hat die Hingabe von Gutscheinen des Arbeitgebers an seinen Arbeitnehmer bisher in der Regel als Arbeitslohn betrachtet. Ob Barlohn oder Sachlohn vorliegt, entscheidet sich nunmehr nach dem Rechtsgrund des Zuflusses, also danach, was der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber beanspruchen kann.

Blitzlicht 04-2011
Nachträglich in auch privat genutzte Fahrzeuge eingebaute Sonderausstattung soll nicht mehr in die Bemessungsgrundlage für die 1%-Regelung einbezogen werden, meint der Bundesfinanzhof. Ob der Gesetzgeber diese Meinung teilt oder mit einem Nichtanwendungsgesetz reagiert, bleibt abzuwarten.

Blitzlicht 03-2011
Aufwendungen für eine krankheitsbedingte Unterbringung in einem Seniorenheim können zukünftig als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Pfl egebedürftigkeit oder Schwerbehindertenausweis sind nicht mehr Voraussetzung.

Blitzlicht 02-2011
Grundvoraussetzung für den Vorsteuerabzug ist der Besitz einer ordnungs-gemäßen Rechnung. Liegt diese nicht vor, weil z. B. die Steuernummer fehlt, ist ein Vorsteuerabzug ausgeschlossen. Existenzgründer sollten sich deshalb frühzeitig um die Erteilung einer Steuernummer bemühen.

Blitzlicht 01-2011
Unternehmer, die die Privatnutzung ihres betrieblich genutzten Kraftfahrzeugs nach der sogenannten 1 %-Regelung ermitteln, müssen auch den pauschalen Abschlag für nicht mit Vorsteuer belastete Aufwendungen ansetzen. Der Ansatz der tatsächlichen Kosten ist nur möglich, wenn ein Fahrtenbuch geführt wird.

Blitzlicht 12-2010
Arbeitgeber dürfen die Lohnsteuerkarten 2010 ihrer Arbeitnehmer zum Jahres- ende nicht vernichten, weil die Eintragungen auf dieser Lohnsteuerkarte auch für den Steuerabzug 2011 zugrunde zu legen sind. Die zum 01.01.2011 beabsichtigte Einführung elektronischer Steuerabzugsmerkmale ist verschoben worden.

Blitzlicht 11-2010
Hatte ein Unternehmer die Vorsteuer aus einer fehlerhaften Rechnung abgezogen, führte dies bisher dazu, dass der Vorsteuerabzug erst für den Voranmeldungszeit- raum, in dem der Unternehmer eine berichtigte Rechnung erhielt, möglich war. Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs wirkt die Berichtigung einer fehlerhaften Rechnung auf den Zeitpunkt ihrer erstmaligen Erteilung zurück.

Blitzlicht 10-2010
Die Einbeziehung von privaten Veräußerungsgewinnen aus Grundstücksver- käufen nach dem 31.03.1999 ist insoweit verfassungswidrig, als auch der bis zu diesem Zeitpunkt entstandene Wertzuwachs solcher Grundstücke einbezogen worden ist, bei denen die vorher geltende zweijährige Spekulationsfrist schon abgelaufen war.

Blitzlicht 09-2010
Ist ein Ehegatte pflegebedürftig, dann können die anfallenden Kosten für die Unterbringung in einem Pflegeheim als außergewöhnliche Belastung abgezogen werden. Dies gilt nicht für die Aufwendungen des gesunden Ehegatten, wenn dieser mit dem pflegebedürftigen Ehegatten in das Pflegeheim einzieht.

Blitzlicht 08-2010
Die Übertragung von Wirtschaftsgütern zwischen sogenannten Schwester- personengesellschaften war bisher i. d. R. nicht ohne Aufdeckung der stillen Reserven möglich. Jetzt hat der Bundesfinanzhof aber ernstliche Zweifel an der Gewinnrealisierung.

Blitzlicht 07-2010
Unternehmen mit innergemeinschaftlichen Warenlieferungen müssen sich darauf einstellen, dass die Frist zur Abgabe der Zusammenfassenden Meldung ab Juli 2010 verkürzt wird.

Blitzlicht 06-2010
Seit dem Jahr 2006 sind „private“ Steuerberatungskosten, z. B. für die Erstellung einer Einkommensteuererklärung nicht mehr abzugsfähig. Der Bundesfinanzhof hat dies bestätigt. Es bleibt nunmehr abzuwarten, wann der Gesetzgeber sein Versprechen erfüllt und den Abzug wieder einführt.

Blitzlicht 05-2010
Das Entgelt für eine Lieferung oder Leistung wird bei Eröffnung des Insolvenz- verfahrens über das Vermögen des Auftraggebers in voller Höhe uneinbringlich. Eine mögliche Insolvenzquote ist nicht zu berücksichtigen.

Blitzlicht 04-2010
Für sogenannte gemischte Reiseaufwendungen mit einer sowohl betrieblichen als auch beruflichen Veranlassung galt bisher in der Regel ein Abzugsverbot. Zukünftig können gemischte Aufwendungen aufgeteilt werden.

Blitzlicht 03-2010
Für den Monat März 2010 haben wir einige Entscheidungen ausgewählt, die Sie möglicherweise interessieren oder sogar betreffen.

Blitzlicht 02-2010
Die Bundesregierung muss EU-Vorgaben umsetzen und u. a. die Frist für Zusammenfassende Meldungen verkürzen. Voraussichtlich ab 1. Juli 2010 muss diese Meldung jeweils bis zum 25. des Folgemonats elektronisch über- tragen werden. Damit fallen die Fristen zur Abgabe der Umsatzsteuervoranmel- dung und der Zusammenfassenden Meldung auseinander. Auf die Änderung sollten Sie sich frühzeitig einstellen.

Blitzlicht 01-2010
Die Finanzverwaltung verstärkt ihr Augenmerk auf die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Insbesondere bei Verlusten, die vielfach durch Wohnungsleer- stand entstehen, wird geprüft, ob die Bemühungen zur Wiedervermietung von Wohnungen oder Gewerberäumen ausreichend waren. Unterstützt wird dies durch den Bundesfinanzhof, der sogar einen Umbau der länger leer stehenden Räume verlangt.
Wird ein betrieblich genutzter Pkw auch privat genutzt, ist üblicherweise die 1 %-Regelung anzuwenden. Wird dieser Pkw auch für einen zweiten Betrieb oder für andere Einkunftsarten genutzt, ist der private Nutzungsanteil um die anteilig auf die weitere Nutzung entfallenden Kosten zu erhöhen.


